Wie Du den Raum betrittst und sofort der Mittelpunkt bist - James AI

Stell Dir vor, Du kommst auf eine Dinnerparty, ein Netzwerkevent oder in ein Meeting.

Die Menschen um Dich herum strahlen Dich an. Freudig kommen sie auf Dich zu. Scheinbar mühelos kommst Du mit jedem ins Gespräch und bringst ganze Gruppen zum Lachen. Ein Auftritt wie ein Superstar.

Das passiert Dir jeden Tag? Dann darfst Du diesen Artikel überspringen und direkt in die Kommentare Deine besten Tipps dazu schreiben.

Wenn Du jedoch beim Gedanken an große Menschengruppen in Angstschweiß ausbrichst oder Du das blanke Grauen bekommst, bist Du hier genau richtig.

Ich persönlich bin das, was man landläufig eine „Vertriebssau“ nennt. Immer am Netzwerken, am Leute-Unterhalten und am Späßchen machen. Doch auch ich komme manchmal aus der Übung, wenn ich längere Zeit jeden Tag nur im Büro bis spät in die Nacht arbeite.
Ich kenne also beide Seiten. Wie man sich extrovertiert eine Bühne baut, aber auch, wie man sich mit ein paar Tricks wieder warmlaufen muss.

Deswegen wage ich zu behaupten, Dir dazu die ultimative Anleitung bieten zu können. Ich freue mich, Dir meine 12 einfachen Möglichkeiten zu zeigen, die Dich zu der Aufmerksamkeit führen, die Du verdienst!

Tipp #1 Wer nicht lächeln kann, sollte kein Geschäft aufmachen

Dieses chinesische Sprichwort trifft den Nagel auf dem Kopf. Gerade heute war ich bei einem Dönerverkäufer. Ich wunderte mich, warum dort nichts los war, bis ich mit dem Besitzer kommunizierte. Er verzog keine Miene, nicht mal ein müdes Lächeln kam ihm über die Lippen. Der Döner war übrigens gut. Nur werden das nicht viele Menschen erfahren, wenn die Begrüßung weiterhin abweisend und nicht freundlich einladend ist.
Was will ich damit sagen? Ein ehrliches Lächeln ist wie ein Türöffner, direkt ins Herz der anderen Person. Ich kann gar nicht anders, als jeden Gesprächspartner anzustrahlen. So signalisiere ich ihm unterbewusst, dass ich ihm wohlgesonnen bin und er lächelt zurück. Das verstärkt die positiven Gefühle in ihm.
Achte in Zukunft darauf, jedem Dein bestes Lächeln zu schenken. Dein Charisma wird es Dir danken!

Tipp #2 Mit dem Pfauen-Effekt wirst DU angesprochen

Du möchtest die mühselige Ansprecharbeit outsourcen?

Kein Problem, zieh Dich einfach an wie ein Pfau!

Was beim Pfau das schöne Gefieder ist, kann bei Dir ein auffälliges Accessoire oder ein Kleidungsstück sein.

Du glaubst gar nicht, wie einfach es Menschen plötzlich fällt, Dich anzusprechen.

Ich empfehle Dir, zu überlegen, was in den Rahmen passt. Ich persönlich habe mir einen sehr eleganten Dreiteiler für Kongresse zugelegt. Seitdem spricht mich jeder ungefragt darauf an. Und auch Monate später bin ich noch im Gedächtnis als derjenige mit dem schicken Anzug. Du kannst auch gerne eine ungewöhnliche Farbe wählen. Für Weihnachtsfeiern habe ich z.B. einen besonderen Ugly-Christmas-Sweater.

Es gibt unzählige Möglichkeiten: Ein interessanter Hut, ein Tattoo, eine Kette … Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Allerdings: Brandingexperte Torben Platzer sagte neulich in einem Interview: Du darfst gerne aus der Reihe fallen, allerdings sollte es nicht zu „cringe“ sein.

Denn dann werden die Menschen Dich nicht ernst nehmen und Dich im schlimmsten Fall meiden.

Schreib mir gerne, welche Ideen Du für den Pfauen-Effekt hast.

Tipp #3  So entwickelst Du die körperliche Präsenz, an die sich jeder erinnert

Ich habe das unverschämte Glück, dass ich mit 1,92 m recht groß geraten bin. Das verschafft mir den Vorteil einer natürlichen aufmerksamkeitserregenden Präsenz im Raum.

Wenn Du ein etwas kleinerer Zeitgenosse oder Zeitgenossin bist, solltest Du Dir die Beine mit einer OP verlängern und/oder Plateauschuhe tragen. Scherz!

Diese Möglichkeiten gibt es natürlich, wir wollen uns jedoch um eine nachhaltige körperliche Präsenz bemühen.

So kannst Du Deine Präsenz im Raum erhöhen:

  • aufrechte Haltung: Achte immer darauf, einen aufrechten Gang an den Tag zu legen.
  • offene Körperhaltung: Achte darauf, nicht die Arme zu verschränken oder gar zu verstecken. Am besten nutzt Du sie zum Gestikulieren.
  • Muskelaufbau: Mit einer kräftigeren Statur hast Du auch eine beeindruckendere Erscheinung.

Tipp #4 Mithilfe von Feedback komische Verhaltensweisen abstellen

Wie viele Menschen begegnen Dir ständig, die man getrost in die Kategorie „Weirdo“ einordnen kann? Menschen, die irgendetwas an sich haben, das sie komisch auf uns wirken lässt.

Und wir sind meistens zu höflich, sie abzulehnen. So stehlen sie uns die wertvolle Zeit z.B. mit endlosen Monologen. Und sie selbst merken unsere Ablehnung (v.a. durch unsere Körpersprache erkennbar) nicht einmal.

Doch woher weißt Du, ob nicht Du auch etwas Seltsames an Dir hast?

So hatte eines meiner Vorbilder Ramit Sethi das Problem, dass er für ein Stipendium immer eine Ablehnung bekam. Egal, wie gut e im Bewerbungsgespräch war; immer handelte er sich ein Nein ein.

Wie kam er dahinter? Er filmte sich selbst beim Üben. Und bemerkte, dass er nie lächelte.

Das lies ihn kühl und abweisend wirken. Und so kam er mit seinem neuen Lächeln schließlich zu seinem Stipendium.

Also lauf nicht durchs Leben, ohne zu wissen, was Dich eventuell komisch wirken lässt!

Tipp #5 Zum Smalltalk-König werden

Smalltalk. Von den meisten Menschen verhasst, von einigen wenigen perfekt ausgeführt.

Wie kannst auch Du zum Smalltalk-König werden?

Du hast sicherlich auch schon einige Konversationen mit Leuten gehabt, bei denen sich der Smalltalk extrem schnell in Big Talk verwandelt hat, nicht wahr?

War es dabei so, dass ihr ein gemeinsames Thema hattet, das euch beide verbindet?
Das ist einer der besten Smalltalk-Treiber, die es gibt. Und das gemeinsame Thema zu finden, ist gar nicht so schwer.

Wir haben ja mittlerweile das Glück, dass so ziemlich jeder ein gläsernes Leben in Social Media führt.

Wenn ich zu einem Event oder einer Party eingeladen werde, schaue ich einfach, wer denn alles kommt. Und vor allem, wer interessant ist. So kann ich mich perfekt auf die interessanten Gesprächspartner vorbereiten. Ich studiere einfach das Instagram- oder Facebook-Profil und suche nach gemeinsamen Interessen. Findest Du nichts Gemeinsames, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein interessanter Gesprächspartner für Dich sein.

Tipp #6 Wie Du erlahmende oder stockende Konversationen am Leben erhältst

Sicherlich kennst Du auch die unangenehme Situation, wenn ihr beide Löcher in die Luft starrt und dann einer sagt „Ich hole mir mal was zu trinken“.

Jetzt kannst Du natürlich einen Haufen Fragen stellen. Höchstwahrscheinlich wirst Du da aber wie ein Interviewer rüberkommen.

Eine effektivere Möglichkeit ist, sich auf vorherige Themen zu beziehen und ein Statement abzugeben: Hat z.B. Dein Gesprächspartner vom neuesten Mercedes erzählt., dann greifst Du das Thema einfach auf und sagst, wie toll Du das neue Fahrdynamik-Feature findest.

Wenn es dann nicht besser wird, dann ist der andere nicht wirklich gewillt, das Gespräch fortzuführen. Dann zieh Dich galant aus der Affäre mit „Das war eine angenehme Konversation. Danke dafür, wir sehen uns!“ Bedenke, dass Du das richtig intonieren solltest.

Tipp #7 Wie Du spielend leicht die innere Barriere überwindest

Beim Gedanken daran, in eine große Menschengruppe einzutauchen, zieht es Dir die Fingernägel hoch?

Ging mir oft genug genauso. Deswegen habe ich mir zwei Tricks angeeignet.

Davor habe ich immer versucht, mir erst einen Überblick über das ganze Event zu verschaffen. Das hat dazu geführt, dass ich mir immer länger einen „Überblick verschafft“ habe und am Ende gar nichts dabei heraus kam.

Also musste eine neue Strategie her: Da die Angst immer größer wird, je länger man sich Gedanken über etwas macht, habe ich jetzt das Ziel, innerhalb von 60 Sekunden einen Menschen anzusprechen.

Das geht mit ganz einfachen Dingen, wie „Wo ist denn hier das Buffet?“, „Wo ist denn die Toilette?“, „Bist Du auch das erste mal hier?“ etc. Mach Dir nicht ewig Gedanken darüber, was der perfekte Einstieg ist.

Wenn Du den perfekten Eisbrecher willst, dann mach ein ehrliches Kompliment. So kannst Du zu jemandem hingehen und auf eine schicke Krawatte, einen coolen Pullover oder ausgefallene Schuhe hinweisen.

Solange ein Kompliment ehrlich gemeint ist, nimmt Dein Gegenüber dies dankbar auf. Jeder Mensch giert schließlich nach Anerkennung. Wenn Du sie im gibst, rufst Du gleich positive Gefühle in ihm hervor.

Tipp #8 So unterhältst Du die ganze Gruppen alleine

Menschen lieben es, unterhalten zu werden.

Die meisten trauen sich jedoch nicht, eine ganze Gruppe zu führen. Sobald Du die anderen Tipps selbstbewusst beherrscht, ist es Zeit, zum Alpha der Gruppe aufzusteigen.

Wie erkennt man diesen Alpha? Er dominiert gewitzt und pointiert das Gespräch. Und das macht er pro-aktiv, während alle passiv seinen Erzählungen zuhören.

Dafür musst Du natürlich gute Geschichten auf Lager haben. Die besten Geschichten sind immer die, die Du selbst erlebt hast.

Ich zum Beispiel erzähle gerne die Geschichte, als wir im Klassenzimmer in der 9. Klasse Mäuse gezüchtet haben. Diese haben wir bei schreckhaften Lehrerinnen ausgesetzt.

Überleg Dir mehrere Geschichten und schaue, welche bei deinem Publikum besser oder schlechter zieht. Achte auf die Körpersprache der anderen, wenn Du erzählst. Sollten Dir die Leute förmlich an den Lippen hängen, dann herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht, probiere die nächste.

Tipp #9 Die Diskussion in sekundenschnelle entfachen

Eine andere Technik, das Gespräch zu dominieren ist, eine Diskussion zu entfachen. Dazu eignen sich Fun-Facts oder eine simple Frage am besten, wie z.B. „Übrigens, wusstet ihr, dass ein Gefängnisausbruch kein Verbrechen ist?“. Oder ein aktuelles Ereignis: „Wie fandet ihr das Spiel der Bayern gestern?“ Und schon will jeder seinen Senf dazu geben. Jetzt musst Du nur noch die Diskussion führen. Aber das gelingt Dir dank der vorherigen Tipps ja schon kinderleicht, oder?

Tipp #10 Das perfekte Setup

  • Lächeln: Dein Lächeln wirkt, wie vorhin schon angesprochen, wie ein Türöffner.
  • Energie: Wer die meiste Energie hat, gewinnt. Versuche auf das Energielevel, das Du gerade hast, 50% draufzupacken. Wenn Du nicht weiß, wie, dann rede Dir die Energie einfach ein
  • Rede langsamer: Viele Menschen reden wie ein Wasserfall ohne Unterlass, wenn sie nervös sind. Atme tief durch und nimm Dir ruhig Zeit. Du musst keinen Redesprint gewinnen.
  • Augenkontakt: Menschen, die einem nicht in die Augen schauen können, sind irgendwie merkwürdig. Findest Du nicht auch? Wenn es Dir selbst schwer fallen sollte, versuche zusätzlich zu dem Augenkontakt, den Du aktuell halten kannst, eine einzige Sekunde draufzupacken. Du wirst Dich schnell daran gewöhnen und merken, dass Dir keiner den Kopf abreißt, wenn Du ihm nicht oder zu lange in die Augen schaust.
  • Gestik: Versteck Deine Hände nicht in den Hosentaschen! Offene Körperhaltung kombiniert mit Gestik ist magisch!

Tipp #11 Zur Person werden, die jeder auf seiner Party haben möchte

Wie klingt das für Dich, wenn Du auswählen könntest, auf welche Party Du gehst? Anstatt jede noch so seltene Einladung anzunehmen, nur um überhaupt ein soziale Leben zu haben?

Mit folgendem raffinierten Plan gelingt Dir das:

Erstmal machst Du Dir eine Liste mit allen interessanten Leuten, die Du bereits kennst.

Dann arbeitest Du die Liste ab, indem Du Dich mit allen nach und nach triffst. Mach mit ihnen spannende Aktivitäten, geh einen Kaffee trinken oder etwas essen.

Und keine Sorge, dass Dir jemand absagt. Du hast schließlich eine Liste. Alles im erfolgreichen Leben ist eine Quotensache. Wenn Dir jemand absagt, dann frag einfach den nächsten. Und immer so weiter.

Wenn jemand ein bestimmtes Problem anspricht und Du dafür einen Problem-Löser kennst, matche die beiden. Werde zum Netzwerk-Builder.

Wenn Du schließlich Deine zwei bis drei „Hauptfreunde“ hast, fällt es Dir viel einfacher, neue Leute kennen zulernen. Du kannst aus der Position der Stärke (weil Du ja schon Deine Gruppe hast) Menschen fragen, ob sie mitkommen möchten. Fang doch am besten bei Deinen Arbeitskollegen an!

#12 Geh nie alleine essen

Sehr inspiriert hat mich damals Keith Ferrazzis Buch „Geh nie alleine essen“.

Das hat das mein Netzwerken auf eine ganz neue Ebene gehoben. Kerngedanke dieses Buches ist, dass man alle Aktivitäten mit Netzwerken verbindet.

Also wenn Du trainieren gehst, wenn Du Mittagspause machst oder Fußball schaust. Damit nutzt Du diese Zeit sinnvoll und lernst spannende Leute besser kennen.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man allerdings etwas selektieren sollte, wer der Gegenüber ist. Mach Dir einfach eine Liste mit interessanten Menschen, die Du näher kennenlernen möchtest. Und dann genieß die Zeit bei den nächsten Aktivitäten mit interessanten Leuten!

Zusammenfassung

So, das waren meine besten Tipps, wie Du zum Mittelpunkt des Gesprächs wirst. Damit Du direkt in die Umsetzung gehen kannst, hier nochmal eine kurze Zusammenfassung:

  • ein Lächeln bewirkt Wunder
  • mit einer äußeren Auffälligkeit sprechen Dich die Leute an, nicht umgekehrt
  • mit der richtigen Körperhaltung wirkst Du deutlich präsenter im Raum
  • sich mit der eigenen Wirkung beschäftigen, kann erstaunliches zutage bringen
  • gute Vorbereitung hilft Dir dabei, die richtigen Themen anzusprechen
  • mit einem Statement hältst Du die Konversation am Laufen
  • mit der 60-Sekunden-Regel die Ansprechangst überwinden
  • mit Storytelling die Gruppe in den Bann ziehen
  • mit Funfacts kannst Du blitzschnell eine Diskussion entfachen
  • mit einem ausgeklügelten Plan kannst Du Dir sehr schnell einen großen Bekanntenkreis aufbauen
  • geh nie alleine essen!

Welche effektiven Tipps hast Du zu diesem Thema? Ich freue mich über Deine besten Tipps!

Dein Constantin

Willkommen in der Zukunft!
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