Was ist Online-Marketing? – James AI

Der Bereich Online-Marketing ist ein sehr facettenreiches Feld und kann mit äußerst unterschiedlichen Themen ausgestaltet werden. In diesem Beitrag möchten wir Dir deshalb einen kleinen Überblick darüber geben, welche Kategorien es im Online-Marketing gibt und wie Du sie für Dich und Dein Unternehmen nutzen kannst.

Unter Online-Marketing versteht man, wie der Name schon sagt, Vermarktung, die online betrieben wird. Im Gegensatz zum klassischen Offline-Marketing ist diese Form also noch sehr jung. Häufig wird Online-Marketing auch digitales Marketing genannt. Dieses kann man vor allem in acht größere Bereiche untergliedern:

  • SEO – Search Engine Optimisation
  • SEA – Search Engine Advertising
  • Content-Marketing 
  • E-Mail-Marketing
  • Influencer-Marketing 
  • Affiliate-Marketing
  • Social-Media-Marketing
  • Pay-Per-Click Marketing

Was diese Begriffe bedeuten, erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

Google bezogenes Marketing (SEO und SEA)

Die ersten beiden großen Bereiche sind Marketingstrategien, die sehr stark mit Google verknüpft sind. Google besitzt mit weitem Abstand den größten Marktanteil im Sektor Suchmaschinen. Dies zeigen auch die absoluten Zahlen:

Fakten über Google

  • 75% aller Suchanfragen der Welt laufen über Google (in Europa über 90%)
  • Google hat täglich 3,5 Milliarden Suchanfragen  
  • 40-50% aller Suchanfragen enden mit einem Klick auf eine Werbung
  • Display-Netzwerk erreicht über 80% des Internets (Werbung auf Websites)
  • über 160 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz (2019)
  • über 120.000 Mitarbeiter weltweit

Das Suchmaschinenmarketing (SEM) teilt sich auf in SEO und SEA auf.

 

1. SEO – Search Engine Optimisation (Suchmaschinen-Optimierung)

 

Hierbei werden vor allem Texte und weitere Daten auf der Webseite so optimiert, dass sie von Besuchern, die zu dem entsprechenden Themenbereich mithilfe von Google eine Suchanfrage stellen, auch gefunden werden. 

Strategien hierfür können unterschiedliche Keywords, Metadaten, prägnante Überschriften und Titel, Verlinkungen zu anderen Seiten und viele weitere Optimierungen sein. Solche Maßnahmen erhöhen enorm die Chance, über normale, organische Suche gefunden zu werden. 

Um sie anzuwenden, musst Du Dich in den Nutzer hineinversetzen können und ihm gute Inhalte liefern können. Eine Optimierung bei schlechtem Content reicht alleine nämlich nicht aus, um dauerhaft eine vordere Platzierung zu erhalten. Denn Google merkt, wenn die Absprungrate hoch ist und rankt diese Seite künftig niedriger.

Diese Marketingstrategie erfordert kein Werbebudget, sondern lediglich sog. Inside-Invests für Mitarbeiter, die in diesem Bereich geschult oder gar Experten sind. In der Regel benötigst Du neben dem Fachwissen über funktionierende Strategien von SEO, technische und psychologische Fähigkeiten für die erfolgreiche Umsetzung. Folgendes Video gibt Dir über SEO einen vereinfachten Überblick:

https://www.youtube.com/watch?v=xoyEAXUtGVU

 

2. SEA – Search Engine Advertising (Suchmaschinen-Werbung)

 

Unter Suchmaschinenwerbung, auch im Englischen SEA abgekürzt, versteht man das Platzieren von kostenpflichtigen Anzeigen in den Suchergebnissen von Google. 

Diese Anzeigen stimmst Du mithilfe von bestimmten Keywords auf entsprechende Suchanfragen ab. Für das Anzeigenschalten kannst Du z.B. bei Google Ads aus sieben unterschiedlichen Strategien auswählen. Abhängig von Qualität bzw. Relevanz der Anzeige und Deinem Gebot, das Du für die Suchbegriffe festlegst, erhält Deine Seite eine entsprechende Position bei den bezahlten Anzeigen.

Allerdings sollten nur Experten das Auswählen von Gebotsstrategien und das Schalten von Kampagnen mit bezahlten Anzeigen durchführen. Bei einer falschen Strategie kannst Du nämlich schnell viel Geld verlieren, ohne dass Du Kunden gewinnen kannst.

Vermeide unbedingt diese 6 teuren Fehler, mit denen Du bei Google Ads Geld verbrennst.

SEO und SEA kannst Du auch bei anderen Suchmaschinen einsetzen. Jedoch ist Google, wie schon erwähnt, der einflussreichste Suchdienst und daher ergibt das Optimieren an seine Algorithmen und Vorgaben sowie das dortige Schalten von Werbung am meisten Sinn.

 

Weitere Kategorien des Online-Marketings:

 

3. Content-Marketing


Beim Content-Marketing möchtest Du mit dem Erstellen von Inhalten (Content) in verschiedenen Formen wie Blogbeiträgen, Newsartikeln, E-Books, Grafiken oder Fallstudien das Interesse Deiner Zielgruppe gewinnen und eine Expertise aufbauen. Du kannst solche Beiträge auf den verschiedensten Kanälen streuen.

 

4. E-Mail-Marketing


E-Mail-Marketing ist eine sehr klassische Form des Online-Marketings.
Hierfür baust Du einen E-Mail-Newsletter auf und schickst regelmäßig an diejenigen Menschen E-Mails mit relevanten Inhalten, die sich bei Deinem Newsletter eingetragen haben. Das Ziel dieser Strategie ist, die Kundenbindung zu erhöhen und zum richtigen Zeitpunkt Angebote an Deine Interessenten zu versenden.

 

5. Influencer-Marketing


Bei dieser recht neuen Form des Marketings kooperierst Du mit Personen, die eine große Reichweite besitzen. Sie platzieren oder erwähnen Deine Produkte oder Dienstleistungen in ihren Videos, Artikeln, Podcasts, auf Bildern usw. Auf diese Weise können sie ihren Followern, also Menschen, die den Influencern v.a. auf den Sozialen Netzwerken folgen, alles Mögliche präsentieren und zum Kauf animieren. 

Bei den Mitgliedern der Zielgruppe spielt häufig Bewunderung der Person und der Wunsch, wie der Influencer zu sein, eine sehr große Rolle. Die häufigstens genutzten Kanäle des Influencer-Marketings sind Instagram, YouTube und seit Kurzem auch TikTok. 

 

6. Affiliate-Marketing


Beim Affiliate-Marketing werden Personen, die Dein Produkt vermarkten und verkaufen (sogenannte Affiliates), mit einer Provision vergütet. Diese erhalten nur im Erfolgsfall eine Vergütung und keinen fixen Stundensatz.

Bestimmt sind Dir schon beim Besuchen unterschiedlichster Webseiten oder beim Betrachten von Beiträgen Links aufgefallen, die direkt zu dem erwähnten Produkt führen. In den meisten Fällen handelt es sich eben genau um solche Affiliate-Links, mit denen der Seiteninhaber/Contentersteller beim Kauf Geld für das Anwerben erhält. Das erste Unternehmen, das dieses Affiliate-System eingeführt hat, war Amazon. Dies hat ganz wesentlich dazu beigetrage, warum Amazon so erfolgreich werden konnte, wie es jetzt ist, da Menschen von überall auf der Welt ohne eigenes Kapital schnell externe Vertriebsmitarbeiter werden können.

 

7. Social-Media-Marketing


Beim Social-Media-Marketing erstellst Du Inhalte für Facebook, Instagram und weitere Social-Media-Kanäle, um eine Reichweite in Form von Followern, also Fans, aufzubauen. Zusätzlich interagiert man in Gruppen und Kommentaren mit seiner Zielgruppe. Diese werden dadurch immer wieder auf Deine Produkte oder eine Dienstleistung hingewiesen und am besten zum Kauf oder einer Anfrage bewegt. Vor allem geht es hier um die Interaktion und den Austausch mit den Followern und den unterschiedlichen Gruppen in den Kanälen.

 

8. Pay-Per-Click Marketing

 

Beim Pay-Per-Click Marketing erstellst Du für bestimmte Kanäle Werbeanzeigen. 

Das, was Du bezahlst, hängt davon ab, wie häufig User Deine Anzeige anklicken. Du bezahlst nur pro Klick und nicht nur dann, wenn der Nutzer auch tatsächlich bei Dir kauft. Bezahlte Werbeanzeigen können dann sehr nützlich sein, wenn Du schnell Suchanfragen auf Deine Seite leiten oder eine bestimmte Zielgruppe ansprechen möchtest. Dadurch kannst Du Deine Markenbekanntschaft erweitern oder Deine Produkte verkaufen. 

Dies kannst Du auf verschiedenen Plattformen und in unterschiedlichen Formen erreichen. Hier ein paar Beispiele:

    • bezahlte Google Werbung (SEA ist eine Unterform von Pay-Per-Click mit einer sehr hohen Relevanz; aber auch Bing, Ecosia kommen für Suchmaschinen-Werbung in Frage)
      • Suchanzeigen auf Basis von Keywords bzw. Suchanfragen
      • Display-Werbung (Werbeanzeigen auf anderen Websites, typische Werbebanner/Einblendungen zum Beispiel auf Nachrichtenseiten oder Blogs)
      • Shopping-Anzeigen
      • Youtube-Werbung (gehört zu Google)
      • App-Werbung
      • Discovery-Anzeigen
    • Facebook/Instagram-Werbung
      • Facebook-Anzeigen
      • Instagram-Werbung
    • Amazon-Werbung
    • LinkedIn-Werbung

Allerdings musst Du Dir bei bezahlter Werbung eines klar machen: Sobald Du kein Geld mehr für Werbung ausgibst, wirst Du auch sicherlich weniger Anfragen erhalten und wieder unsichtbarer im Netz sein. Aus diesem Grund ist eine langfristige Pay-Per-Klick-Strategie äußerst sinnvoll.

Wir hoffen, dass Dir unser kleine Überblick über die unterschiedlichen Felder im Online-Marketing gefallen hat.

Welche Strategie findest du am spannendsten?

 

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