Die 6 wichtigsten Faktoren rund um SEO – James AI

Kaum ein Unternehmer kann es sich heutzutage leisten, keine eigene Internetseite als digitale Visitenkarte zu besitzen. Wer im Netz nicht gefunden werden kann, existiert quasi gar nicht. Auch eine gute Homepage bedeutet noch nicht automatisch, dass Du durch Deine Internetpräsenz auch erfolgreich bist. Vor allem muss die Zielgruppe Deine Seite auch leicht und schnell vor denen der direkten Konkurrenz finden können. Aus diesem Grund ist SEO so gefragt wie nie zuvor. Deshalb haben wir in diesem Beitrag sechs wichtige Tipps für Dich, die Du unbedingt bei der Suchmaschinenoptimierung beachten solltest.

 

#1 Wer ist eigentlich der Adressat Deines Textes?

 

Zuerst einmal muss jedem, der sich mit SEO auseinandersetzt, klar sein, dass er nicht, wie es der Ausdruck „suchmaschinenoptimiert“ nahelegt, in erster Linie für Suchmaschinen, sondern für Menschen Texte verfasst.

Bevor Du allerdings damit beginnst, einfach drauf loszuschreiben oder eine ausführliche Keyword-Recherche durchführst, solltest Du erst einmal die Frage beantworten, wen Du mit Deinem Text ansprechen möchtest und ob Du dies mit dem ausgewählten Thema erreichen kannst. Das bedeutet, dass der Content zunächst für die User relevant und attraktiv sein muss, bevor Du dich an die Optimierung für eine erhöhte Reichweite machst.

Wenn Dein Text auf den Leser einen schlechten Eindruck macht, wird er Deine Seite wahrscheinlich nicht noch einmal besuchen, sie auch nicht weiterempfehlen, geschweige denn dort ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung buchen. 

Menschliche Internetnutzer kaufen bei Dir, nicht die Suchmaschinen. Das Ziel eines Textes ist nämlich, dem Besucher, der durch eine Suchmaschine auf Deine Seite aufmerksam wurde, eine entsprechende Antwort auf die Frage oder das Anliegen seiner Suchanfrage zu geben. Wenn Du dies besser schaffst als Deine Konkurrenz, wird Deine Seite auch besser platziert. 

 

#2 Keywords

 

Viele denken, dass SEO hauptsächlich aus dem Einbetten von Keywords in einen Text besteht. Wie eben schon aufgezeigt ist dies nicht korrekt, aber doch ein entscheidender Faktor, um gefunden zu werden. Suchmaschinen erkennen inzwischen allerdings Keywordspamming und strafen es mit einem schlechteren Ranking ab. Daher ist die Verwendung von Synonymen und themenverwandten Wörtern viel bedeutender als eine hohe, festgelegte Keyworddichte desselben Wortes. 

Leider ist dieses Wissen bei vielen Auftraggebern noch nicht angekommen, weswegen sie immer noch häufig Textern gewisse Wörter mit einer starken Frequenz vorschreiben.   

Erinnere Dich also immer daran, dass Dein Text für einen Leser aus Fleisch und Blut und nicht für Suchmaschinen bestimmt ist. 

Wenn Du Dir also hinsichtlich eines guten Contents Mühe gibst, so dass er bei den Nutzern großen Anklang findet, kannst Du auch eine starke Marke aufbauen. „Marken sind die Lösung“ für Erfolg, wie der ehemalige CEO von Google, Eric Schmidt, sagt.  

 

#3 Erreichbarkeit

 

Was nützt es Dir, wenn jemand Deine Seite in einem Browser aufruft, diese aber nicht komplett zu erreichen ist, oder Usern Dinge anzeigt werden, die sie gar nicht sehen sollen?

Wo kein Shop oder kein CTA-Button für eine Kontaktaufnahme zu sehen ist, kann auch kein Umsatz gemacht werden. 

Deswegen musst Du immer wieder überprüfen, ob Deine Seite gecrawlt wurde, eine Verbindung zu ihr hergestellt werden kann und Dein htaccess vollständig und wie gedacht funktioniert.

Vielleicht hast Du irgendwo in den Einstellungen die URL-Optionen angepasst und auf einmal lässt sich Deine Webseite nicht mehr unter der alten URL erreichen. Es könnten Probleme mit Deinem Hosting-Provider auftreten oder Du lädst eine neue Version der Seite hoch, wobei eine Unterseite eine andere URL bekommen hat. Dies können mögliche Gründe dafür sein, dass Deine Seite nicht wie geplant aufrufbar ist.     

Genauso sollten bestimmte Seiten, wie z.B. die des Impressums, nicht unbedingt gecrawlt und bei der Suche gleich ganz oben auftauchen. Zwar muss sich der Crawler nicht verbindlich an die Bitte halten, eine Seite nicht zu crawlen, aber eine Anweisung in der robots.txt-Datei oder der Konsole erhöht hierfür die Wahrscheinlichkeit. 

 

#4 Benutzerfreundlichkeit 

 

Dem Nutzer und damit Deinem potentiellen Kunden musst Du ein angenehmes Gefühl auf Deiner Seite geben. Das bedeutet als erstes, dass die Seite schnell lädt, er sich gut zurechtfindet und die Elemente gut aufeinander abgestimmt sind.

Für schnellere Ladezeiten sorgen komprimierte Bilder, ausgelagerte und in den Footer bzw. Body eingebettete Scripts und HTTP/2. Letzteres klingt etwas technisch, ist aber eine Voraussetzung für die SSL-Verschlüsselung, ohne die manche Browser den Aufruf der Seite sogar unterbinden. In der Regel laden Seiten mit HTTP/2 zwölfmal schneller als mit HTTP. Mit https://tools.keycdn.com/ kannst Du ganz einfach einen HTTP/2-Test durchführen. 

Beim Zurechtfinden des Besuchers auf Deiner Seite spielen drei Faktoren zusammen eine große Rolle: Navigation, Strukturierung und Einheitlichkeit. Diese beeinflussen die Orientierung des Users maßgeblich und bewirken, dass er sich schneller und einfacher durch Deine Seiten klicken kann und verringern das Risiko einer schnellen Absprungrate.

 

#5 Responsive Design

 

Viele Webseiten werden kaum noch auf dem Desktop-PC geöffnet. Stattdessen findet der Nutzer sie beim Surfen auf dem Smartphone oder Tablet. Dafür muss auch Deine Seite gerüstet sein, indem Du ein Responsive Design verwendest. Um die Ansicht zu überprüfen, hilft Dir z.B. https://search.google.com/test/mobile-friendly. Auch hierfür muss der sogenannte „Critical Rendering Path“, also der Ladeweg und die damit verbundene Ladedauer Deiner Seite, angepasst werden, damit sich die Seite trotz einer schlechten Internetverbindung schnell aufbaut und die obersten Elemente für den User sofort sichtbar sind.

 

#6 Linkbuilding

 

Unter Linkbuilding versteht man das konsequente Ansammeln von Links auf externen Blogs und anderen Seiten. Wenn Verknüpfungen auf Deine Seite führen, erhöht sich für Dich die Chance, mehr Nutzer zu erhalten. Vor allem bei dieser Art der Optimierung kann man sehr stark von persönlichen Kontakten, einem gewissen Maß an Kommunikationsgeschick und Verkaufspsychologie profitieren; denn je autoritärer, also einflussreicher, eine Seite ist, desto schwieriger ist es, dort auf die eigene Landingpage verweisende Backlinks zu erhalten.

Doch Vorsicht:

Es ist davon abzuraten, Seitenbetreiber für eine Linkplatzierung zu bezahlen. Zum einen bieten die Seiten, auf denen ein Backlink eingebettet wird, selten guten Content. Zum anderen kennt Google bereits die meisten Anbieter solcher Angebote und auch die angewandten Methoden, weswegen sich das Ranking trotz Bezahlung kaum oder gar nicht ändert.

 

Fazit

 

In der Suchmaschinenoptimierung (SEO – Search Engine Optimization) gibt es viele Mythen, die schon lange herumgeistern und sich hartnäckig halten. Mit diesen wollten wir hier etwas aufräumen und leicht umzusetzende und praxisnahe Tipps geben.

Selbstverständlich besteht eine umfangreiche Suchmaschinenoptimierung noch aus weit mehr Bereichen, die sich modifizieren lassen. Ebenso verändern sich die von den Suchmaschinen angewandten Algorithmen immer wieder und werden teilweise sogar von den Entwicklern geheim gehalten. Zudem dauert es seine Zeit, bis eine Optimierung für die organische Suche sichtbare Erfolge aufweist. Aus diesen Gründen ist es vor allem für Laien und Anfänger häufig sehr schwer, ihre Seite optimal anzupassen und zeitnah gute Resultate zu erzielen.  

Falls Du Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung Deiner Seite benötigst, helfen wir Dir hier gerne. Wir haben jahrelange Erfahrung in der SEO und SEA und können hiermit Deine Webseite auf ein neues Level heben und somit viel mehr Reichweite für Dich, Deine Produkte oder Deine Dienstleistung generieren. 

Und was ist Dein Lieblingstipp in der SEO?

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