Bane Katic - 14 hilfreiche Speaking-Tipps vom Public-Speaking Coach - James AI

Dieses Jahr will ich meine Komfortzone verlassen.

Und diese hört dort auf, wo die Bühne beginnt.

Also habe ich gestern einen Workshop beim renommierten Public-Speaking-Coach Bane Katic gemacht. Bane hat sein Handwerk als Moderator von Sat1 gelernt. Zudem hatte er 2008 die Ehre, den Eurovision Song Contest zu moderieren.

Nun hatte ich die Ehre mit ihm und möchte Dich daran teilhaben lassen.

Ich hoffe, Dir mit den Tipps entscheidend weiterzuhelfen, so wie Bane mir entscheidend weiterhelfen konnte!

Bühne frei für die 14 Tipps:

 

#1 Napoleon war ein kleiner Mann …

Falsch! Das ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. In Wahrheit war er größentechnisch ungefähr Durchschnitt, der nach heutigem Maßstab aber deutlich kleiner ist.

Mit solchen überraschenden Fakten kannst Du einen wunderbaren Einstieg finden, der die Leute aufweckt und auflockert. Denn wie Du es auf keinen Fall machen solltest, liest du bei #2.

#2 Hallo, kann mich jeder hören?

Diese Standardfloskeln wie das berühmte „Kann mich jeder verstehen?“ oder „Ich freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind“ rufen maximal Gähnreflexe beim Publikum hervor. Wenn Du nicht willst, dass alle ihre Smartphones rausholen, mach es wie Bane!

#3 Wir spüren auf der Bühne, was wir selbst über uns denken

Ja genau, hier kommen unsere ärgsten inneren Feinde in uns hervor. Wenn Deine Angst zum Beispiel ist, dass Du eventuell nicht gemocht oder anerkannt wirst vom Publikum, wird das der Auslöser Deiner Angst sein. Aber mit Banes Tipps bekommst Du sie natürlich in den Griff!

#4 Werde Teil der Gruppe, bevor Du sprichst

Das hilft mir persönlich ungemein, die Scheu zu überwinden. Lerne vor Deinem Vortrag so viele Leute wie möglich kennen und mach Dich mit ihnen bekannt. Besonders in kleineren Räumen kannst Du das z.B. bequem mit einem Kennenlernspiel machen.

#5 Das Publikum hat keine Ahnung

Die Angst, dass das Publikum bemerkt, dass wir etwas vergessen, ist völlig unbegründet. Denn Du bist der Experte auf der Bühne. Das Publikum weiß so gut wie nie über das Thema so gut Bescheid wie Du!

#6 Steve Jobs hat 40 min pro Bühnen-Minute geübt

Bei Steve Jobs sah immer alles so leicht aus. Tatsächlich hat er Bane zufolge 40 Minuten für jede einzelne Minute auf der Bühne geübt. Also nimm Dir die Zeit und sei Dein persönlicher Steve Jobs!

#7 Erlaube Dir, Pausen zu machen

In der Ruhe liegt die Kraft. Nimm Dir alle Zeit der Welt. Du strahlst Ruhe aus, wenn Du Pausen machst. Das Publikum wird es Dir dadurch danken, dass es Dir an den Lippen klebt und gespannt erwartet, mit was Du es als nächstes erhellst.

#8 Nervosität hält nur die ersten 30 Sekunden an

All unsere Ängste konzentrieren sich eigentlich nur auf die ersten 30 Sekunden, in denen wir nervös sind. Wenn Du Dich zurückerinnerst an Präsentationen und Reden: Wie lange warst Du nervös? Richtig! Nur am Anfang! Danach bist Du im Tunnelmodus und alles geht von alleine. Deswegen nimm Dir ruhig die 30 Sekunden. Lass das Publikum und Dich entspannen. Und denk daran: Du musst nicht einmal etwas sagen, denn eine Pause am Anfang ist nicht nur erlaubt, sondern macht es spannend!

#9 Fordere Dein Publikum zum Singen auf

Wenn Du Dich auf der Bühne unangenehm fühlst, bist du passiv. Bedenke: Du bist der Leader auf der Bühne. Wie kannst Du nun wieder in die aktive Rolle zurückkehren? Indem Du dem Publikum den Ball zuspielst. Das geht z.B. mit der Frage „Wer von euch möchte auf die Bühne kommen und etwas vorsingen?“ Jetzt wird jeder hoffen, dass es ihn nicht trifft. Ich weiß, es ist gemein, aber es hilft Dir, die Oberhand zu behalten.

#10 Die Guten kommen von links, die Bösen von rechts

Ein alter Trick aus dem Theater, berichtet Bane, ist, dass der Böse immer von rechts auf die Bühne kommt und der Gute von links. Nutze diesen Frame, um Dich zu positionieren. Es sei denn, Du möchtest der Böse sein 🙂

#11 Du bist für sie da, nicht sie für Dich 

Denk immer daran, dass Du für das Publikum ein Problem löst. Du holst die Menschen bei ihren Problemen ab, hilfst ihnen diese zu überwinden und zeigst ihnen den Weg zu ihren Träumen auf. Wenn Du sie da nicht packst, dann sei auf gähnende Gesichter eingestellt!

#12 Es gibt kein schlechtes Publikum

Wir sind immer für unsere Umstände und Wirkung selbst verantwortlich. Immer! Bereite Dich gründlich auf Dein Publikum vor und überlege, wo die Triggerpunkte der Zuschauer sind. Wenn Du sie nicht erreichst, liegt es an Dir. Immer!

#13 Body follows Mind

Du bist das Thermostat Deiner Zuhörer. Wenn Du gut gelaunt bist, sind sie auch gut gelaunt. Bist Du schlecht gelaunt, sind sie auch schlecht gelaunt. Bring Dich vorher in die richtige Stimmung. Wie dick Du auftragen sollst, sollte Dir Dein gesunder Menschenverstand sagen. Es sei denn, Du bist Tony Robbins. Dann trag dick auf!

#14 Du kannst nicht nicht wirken

Alles, was Du auf der Bühne tust, wird eine Wirkung haben auf der Bühne. Wenn Du lachst, lachen alle mit. Wenn Du einen schlechten Witz machst, dann nicht. Wenn Du unflätig mit der Zuhörerschaft umgehst, wird sie unflätig mit Dir umgehen. Sei Dir dessen bewusst!

 

Welche Tipps hast Du in petto, die Dir helfen, großartige Reden zu halten?

Lass es mich wissen! Ich bin gespannt!

Wenn Du mehr von Bane lernen willst, kannst Du ihn unter folgenden Möglichkeiten kontaktieren:

Website (hier klicken!)

Linkedin (hier klicken!)

Instagram (hier klicken!)

Rhetorikstarke Grüße

Dein Constantin

Willkommen in der Zukunft!
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