9 geniale Gewohnheiten, wie Du 2020 unglaublich produktiv wirst – James AI

Kämpfst Du auch mit folgenden Problemen?

Du willst Dich gesünder ernähren, fällst aber ständig ins Fast-Food-Koma? Du willst weniger Alkohol trinken, wachst aber regelmäßig mit einem Todes-Kater auf? Du willst Deine Zeit produktiv nutzen, bist aber ständig mit sinnlosem Quatsch beschäftigt?

Dann wird dieser Artikel dafür sorgen, dass Du in diesem Jahr Deine schädlichen Gewohnheiten endlich abstellst und durch produktive Gewohnheiten ersetzt.

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da jeder den für sich richtigen Weg finden muss. Deswegen ist es mir auch sehr wichtig, dass Du mir Feedback gibst, welche Tipps Dir geholfen haben. Und auch welche Tipps Du hast, die in diesem Artikel fehlen. Ich freue mich deshalb über Deine Kommentare!

Behalte beim Lesen der Tipps immer im Hinterkopf:

Menschen haben keine Probleme im Business, sondern Probleme im Leben! Diese Probleme übertragen sich dann auf ihr Business.

Trenne also niemals zwischen den zwei „Welten“.

Nun viel Spaß beim Lesen der Tipps:

Tipp 1: Starte klein und geh dann später größere Schritte

Der Grund, warum immer alles scheitert, was wir uns vornehmen, ist, dass wir uns zu viel vornehmen. Dabei stoßen wir dann relativ schnell auf Widerstand.  Deswegen ist es sinnvoll alles in eine Art kleine Lego-Steine aufzuteilen. Stück für Stück wird dann eine Lego-Burg der guten Gewohnheiten daraus. Was meine ich damit?

Wenn wir uns zu viel vornehmen, fallen wir oft in eine Starre des Planes, weil es uns wie eine riesige Wand voll Aufwand vorkommt. Wenn wir jedoch mit einem kleinen Steinchen anfangen, wie z.B. jeden Tag einen Sales-Call zu machen, haben wir in vier Wochen Wochen 30 Sales-Calls gemacht.

Hätten wir ambitioniert geplant, jeden Tag 10 Sales-Calls zu machen, hätten wir wahrscheinlich nur geplant.

Wir hätten uns jeden Tag schlechter gefühlt, weil wir unsere Ziele nicht erreicht haben. Das ist mir schon so oft passiert … Mein armes CRM-System war voll mit überfälligen Tasks.

Jeder umgesetzte Mini-Task hingegen gibt uns jedes Mal einen Small little victory, wie Arnold Schwarzenegger zu sagen pflegt.

Wie Du direkt in die Umsetzung kommst:

  • mach Dir eine Liste mit Dingen, die Du umsetzen möchtest
  • picke Dir dann das für Dich wichtigste Ziel heraus
  • brich für dieses Ziel alles in die kleinsten Steps herunter – wie diese aufgebaut sein sollten, lernst du in Tipp 2
  • erstell Dir einen Plan für die nächsten 21 Tage, wie Du Deine „Lego-Steine“ umsetzt

Tipp 2: Baue Dir Fail-Proof-Systems

Der zweite Grund, warum wir immer wieder scheitern, ist, dass wir keine Systeme ohne Widerstand nutzen. Deswegen rate ich Dir, für jede Gewohnheit ein Fail-Proof-System ohne merkliche Widerstände aufzubauen. 

Dazu gebe ich Dir ein Beispiel, das für mich hervorragend funktioniert: 

Immer wieder lese ich den Tipp: Stell Deine Sportsachen neben Dein Bett und Du wirst wie durch Magie immer wieder zum Sport gehen. Pustekuchen! Ich bin zu faul, die Sachen abends hinzustellen. Wenn sie dann dastehen, laufe ich einfach dran vorbei.

Also habe ich überlegt, welche Trigger bei mir funktionieren: Ich bin ein Freund von Verbindlichkeiten und Effizienz. Dazu brauche ich immer einen Challenge-Partner.

Die Lösung war, mich in einem EMS-Studio anzumelden. Ich muss dort mittels Elektroshock-Training nur 20 Minuten pro Woche trainieren. Begleitet von einem Trainer, der mir in den Arsch tritt. Und ich muss Termine für das Training in meinen Kalender eintragen. Die 100 € Monatsbeitrag sorgen zudem noch dafür, dass ich auf keinen Fall ein Training auslassen will.

Die Moral von dieser Geschichte ist: Egal, was Dir Trainer raten, welche Tricks Du anwenden sollst, überprüfe, ob diese auch frei von Widerständen für Dich sind.

Wie du direkt in die Umsetzung kommst:

  • nimm die Liste aus Tipp 1 und bau nur mit Lego-Steinen, die keine Widerstände bei Dir hervorrufen
  • oft kommt man in einen Motivations-Flow, wenn man eine neue Idee hat: Nutze diese Energie, um direkt Deine Pläne zu machen

 

Tipp 3: Nur was in Deinem Kalender steht, setzt Du auch um

Nur Dinge mit einem festen Datum bzw. Deadline werden auch umgesetzt.

Deswegen rate ich Dir dringend, alle kleinen Steps im Kalender zu fixieren. Der Übersichtlichkeit halber habe ich mir einen zweiten Kalender für die Gewohnheiten in meinem Google Kalender gemacht. 

 

Tipp 4: Wie Du mit Schokolade abnehmen kannst

Jede Gewohnheit hat drei Komponenten. 

Die erste ist das Signal, das als Trigger für ein Verhalten funktioniert. Also z.B. mein Kalendereintrag, dass ich zum EMS-Training gehen muss.

Die zweite Komponente ist die Routine, also das Verhalten selbst: Das sind dann die 20 Minuten Folter mit Elektroschocks.

Die dritte Komponente ist die Belohnung, die den Benefit darstellt, der mit dem Verhalten einher geht.

Einschub: Instant vs. long-term-gratification

Wir sind so darauf aus, Schmerz zu vermeiden, dass wir nach schneller Belohnung geradezu gieren. Deswegen essen wir lieber einen Burger, der uns glücklich macht, als den Rote-Bete-Salat, der uns langfristig mit einer Strandfigur glücklich machen würde. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dir bewusst machst, welche Aktion Instant Gratification ist und Du im Rahmen deines höheren Zieles (Strandfigur) besser darauf verzichtest.

Ergo: Du kannst Dich besser mit einem kleinen Stück Schokolade nach dem Training belohnen als mit dem Ziel Strandfigur im Sommer

Wie Du direkt in die Umsetzung kommst:

  • überlege Dir Deine Trigger, Routinen und ganz wichtig, die damit verknüpften Belohnungen
  • mach es Dir zur Gewohnheit, alles, was Du umsetzen möchtest, mit einer Belohnung zu verknüpfen

 

Tipp 5: Wie Du eine schlechte Gewohnheit los wirst

Auch hier haben wir wieder das Problem des Widerstandes. Das Stoppen einer schlechten Gewohnheit ist fast noch schwieriger, als sich eine neue anzueignen. Marketing-Experten triggern immer zwei Dinge bei uns: Schmerz vermeiden und Freude empfinden. Ersteres ist deutlich stärker ausgeprägt. So müssen wir uns etwas überlegen, wie wir den Schmerz des Aufhörens vermeiden. Das geht am besten, wenn wir die schlechte Gewohnheit durch eine gute Gewohnheit ersetzen.

Dazu ein Beispiel: Ich habe die schlechte Angewohnheit, in der Frühe nie zu frühstücken, obwohl dies die wichtigste Mahlzeit des Tages ist.

Wichtig ist, den Nutzen zu analysieren, warum ich das nicht mache: Ich schlafe lieber länger, als zu frühstücken.

Wie kann ich also länger schlafen UND frühstücken?

Ich habe einfach mein Frühstück im Büro deponiert. Und nicht etwa Müsli mit Milch, denn das ist mir zu viel Widerstand (Zubereiten, Teller abspülen vor der Spülmaschine, in die Spülmaschine tun). Stattdessen habe ich für mich entdeckt, dass das Essen einer Avocado keinen Widerstand in mir hervorruft. 

Wie du siehst, ist die Quintessenz eigentlich immer, Widerstände zu vermeiden.

Wie Du direkt in die Umsetzung kommst

  • mach eine Liste mit Deinen schlechten Gewohnheiten
  • mach Dir einen Plan mit Hilfe der vorherigen Tipps
  • bedenke aber immer: Nicht zu viel auf einmal!

 

Tipp 6: Eine Gewohnheit zieht weitere Gewohnheiten nach sich

Vorab: Es ist auch bei schlechten Gewohnheiten so, dass sie weitere schlechte Gewohnheiten nach sich ziehen.

Hast Du es vielleicht schon mal bei Dir selbst gemerkt? 

Wenn Du eine Trainingsphase gestartet hast, hast Du Dich plötzlich gesünder ernährt und weniger Alkohol getrunken. Das allgemeine Wohlbefinden hat zu mehr Disziplin geführt und das wiederum zu mehr Erfolg und Selbstbewusstsein. 

Anima Sana in Corpore Sano (ASICS) – Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.

Also freu Dich auf die Reise, die Du mit der neuen Gewohnheit erleben wirst!

Wie Du direkt in die Umsetzung kommst:

  • schreib Dir auf, wie Deine persönliche Gewohnheiten-Reise aussehen soll

 

Tipp 7: Wie Du nach einem Scheitern einfach weitermachst

Wir wollen natürlich auch realistisch bleiben. Manchmal klappen die besten Gewohnheiten und Pläne wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Das ist nicht schlimm. Ich zeige Dir hilfreiche Wege, wie Du wieder in die Spur kommst.

Viele Unerfolgreiche sagen oft bei einem Rückschlag oder bei einer zu großen Aufgabe (keine Aufgabe ist zu groß, wenn man sie in Lego-Steine zerkleinert!): Ach eigentlich wollte ich das ja eh nicht!

Um zu verhindern, dass Dir solche Sätze über die Lippen kommen, zeige ich Dir den besten Weg, wie Du wieder in die Spur kommst.

Als erstes solltest Du ein Scheitern immer einplanen. Damit ist kein Plan B gemeint (Don´t have a Plan B – Arnold Schwarzenegger).

Gemeint ist ein Actionplan, wie Du bei einem Scheitern Dein Ziel doch noch erreichst.

Nehmen wir als Beispiel, dass Du Dich für Deinen Traumjob als Sales Manager bei mir bewerben möchtest.  Leider hast Du keinen guten Tag und Du vergeigst das Vorstellungsgespräch bei mir. Wie könntest Du es trotzdem schaffen, den Job zu bekommen?

Du könntest nach meinem ehrlichen Feedback fragen. Danach könntest Du versuchen, regelmäßig mit mir Kontakt zu halten. Mir von Deinen Fortschritten beim Ausmerzen der Kritikpunkte berichten. Und Dich wieder bewerben, diesmal erfolgreich.

So hast Du einen Plan, der zwangsläufig dazu führt, den Job Deiner Träume zu bekommen.

Wie Du direkt in die Umsetzung kommst

  • überleg Dir beim nächsten Ziel, das Du in Angriff nimmst, wie Dein Plan im Falle eines vorübergehenden Scheiterns aussieht

 

Tipp 8: Wie Du einen messerscharfen Fokus bekommst

Dazu empfehle ich Dir das phantastische Buch „The One Thingvon Gary Keller.

Bist Du jemand, der wie ich ein beständiger Quell an neuen Ideen ist? Und diese am liebsten sofort umsetzen möchtest? Am Ende hast Du sieben Projekte gleichzeitig. Am besten mit sieben verschiedenen Geschäftspartnern.

Wenn mir jemand erzählt, was er angeblich für ein toller Hecht als Multiunternehmer“ sei, winke ich mittlerweile nur noch müde ab. Das ist garantiert, niemand von dem ich lernen möchte. Diese Unternehmer sind meistens das wandelnde Chaos, weil sie nicht gelernt haben Neinzu sagen. Denn Neinzu sagen, ist das Wichtigste am Erfolg. 

Fokussiere Dich immer auf eine Sache. Wenn diese erfolgreich von selbst läuft, kommt die nächste. Und auch für diese Sache gilt: Suche dir eine messerscharfe Positionierung.

Wenn du Marketing machst, dann sollte nicht jeder Mensch gleichzeitig Dein Kunde sein, sondern, wie in meinem Beispiel mit Steuerberatern und Anwälten nur eine gewisse Personengruppe.

Das hat den Vorteil, dass Du ein absoluter Experte für Deine Nische bist und somit Deine Kunden leichter überzeugen kannst. Sie empfehlen Dich an Ihresgleichen weiter. Du musst Dich nicht jedes mal in eine neue Zielgruppe reindenken. So kannst Du Deine Arbeit systematisieren, was weniger Fehler und bessere Qualität produziert.

Kleiner Tipp für nebenberuflich Selbstständige:

Nimm Dein Ego zurück und nimm für die Sicherung deiner Fixkosten einen Job an, der wenig Hirnschmalz fordert. Das kann z.B. ein Fahrerjob oder einer als Pförtner sein. Du hast nur eine begrenzte Anzahl an Aufmerksamkeit pro Tag. Wenn Du diese schon 8 Stunden pro Tag mit hochgeistiger Arbeit strapazierst, dann viel Spaß bei Deinem eigenen Business.

Ich habe mir z.B. selbst für den Start im Business einen gemütlichen Fahrerjob gesucht.

 

Wie Du direkt in die Umsetzung kommst

  • mach eine Bestandsaufnahme aller Projekte, die Du aktuell am Laufen hast
  • tu dies sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich
  • überleg Dir, was Du loswerden willst
  • wenn noch mehr als eine Sache übrig geblieben ist, erstell eine Reihenfolge, wann Du was abarbeiten möchtest
  • wenn Du noch kein Projekt hast, was Dir den Fokus gibt, such weiter

Part 9: Mit der Pomodoro-Technik Tasks in Rekordzeit abarbeiten

Ich habe immer viel gearbeitet. War ich dabei produktiv? Nein!

Ich habe Löcher in die Luft gestarrt, habe auf dem Smartphone rumgehangen. Mein Kopf war der reinste Affenzirkus!

Was hat mir geholfen, eine solche Produktivität an den Tag zu legen, dass ich drei Blogartikel am Tag schaffe? 

Der fehlende Schlüssel war die Pomodoro-Technik!

Pomodoro deshalb, weil ihr Erfinder Francesco Cirillo dafür eine Küchenuhr in Tomatenform benutzt hat.

Sie funktioniert folgendermaßen:

Erst machst Du Dir Gedanken, welche Dinge Du heute umsetzen möchtest.

Dann teilst du diese To-Dos in 25-Minuten-Sessions auf.

Die Kalibrierung dauert am Anfang etwas, bis Du die Zeiten korrekt einschätzt.

Jede 25-Minuten-Session ist sozusagen wie die vorher angesprochenen Lego-Steine – eine Aufteilung in kleine Schritte.

Nach den 25 Minuten legst du eine 5-Minuten-Pause ein. Ich nutze diese gerne für eine kleine Mini-Meditation.

Alle 2 Stunden machst Du dann eine 15-minütige Pause.

Die Vorteile der Pomodoro-Technik liegen auf der Hand: Du wirst in ein System gezwungen, was Dir abverlangt ein bestimmtes Ziel in einer bestimmten Zeit zu erreichen.

Das lässt Dich ungemein fokussiert arbeiten. Durch die regelmäßigen Pausen wirst du extrem lange fokussiert arbeiten können, ohne zu ermüden. 10 Stunden und mehr sind locker drin!

Wie Du direkt in die Umsetzung kommst:

  • mach Dir eine To-Do-Liste mit den To-Dos des Tages
  • nimm die wichtigste Aufgabe und arbeite sie mit Pomodoro ab
  • wenn das rund läuft, steigere die Anzahl Deiner Pomodoros sukzessive

Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Etablierung Deiner Systeme und freue mich, wenn Du mir von deinen Fortschritten berichtest!

Ein weiterhin erfolgreiches Jahr 2020 wünscht Dir

Dein Constantin

Willkommen in der Zukunft!
Sich selbst organisierende To-Do-Listen

Mit James AI erstellst Du dynamische To-Do-Listen und sie übernimmt für Dich die Planung von Aufgaben.
Automatisiert und auf Deine Bedürfnisse abgestimmt.

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