20 ultimative Tipps zum Home Office einrichten und arbeiten! – James AI

Hier erfährst Du, wie Du trotz Corona von zu Hause aus Deinen Fokus richtig setzt und voller Produktivität und Motivation Deine Arbeit erfüllst.

Vor allem jetzt zur Zeit des Coronavirus sind viele Menschen davon betroffen, zumindest einen Teil ihrer eigentlichen Arbeit zu Hause weiterzuführen. Andere sind selbstständig und arbeiten sowieso einen Großteil im Homeoffice.

Egal, welcher beider Gruppen Du angehörst: Hier haben wir eine Reihe an Tipps für Dich, wie Du von zu Hause aus produktiver sein kannst, motivierter bist, Deine Ziele erreichst und mehr Freizeit haben kannst.

Auch wenn Du jetzt durch die angeordneten Vorsichtsmaßnahmen weniger zu tun haben solltest, haben wir am Ende noch zwei Ideen für Dich, wie Du Dich für die Zeit nach der aktuellen Lage vorbereiten kannst, um in Deinem Unternehmen noch mehr durchzustarten!

Sieh also nicht nur die Probleme durch Corona, sondern nimm sie als Chance für Dich wahr!

 

Wie kann ich meine Ablenkungen zu Hause minimieren und fokussierter arbeiten?  

 

Das Arbeiten zu Hause birgt für manche Menschen eine große Gefahr: Ablenkung!

Sie bleiben nicht bei der Sache, die sie eigentlich erledigen sollten, sondern prokrastinieren. Zwischendurch kochen, sich hier und dort mal einen Snack gönnen, dazwischen die Nachrichten ansehen, Freunde und Familienangehörige anrufen, um zu fragen, wie es ihnen geht, und der Boden muss ja auch mal wieder gewischt werden. Falls Du Kinder hast, die jetzt nicht woanders betreut werden können, unterbrechen womöglich ebenfalls diese, egal wie sehr Du sie auch liebst, Deinen Arbeitsfluss und stören. 

Das alles hält uns extrem davon ab, was wir ursprünglich tun wollten und sollten: Produktiv arbeiten.

Die größten Ablenker sind das Handy, der Gebrauch von Sozialen Medien am Computer und ständiges Checken und Beantworten von Mails. Bevor wir allerdings zu diesen Bereichen kommen, solltest Du Dir unbedingt im Vorfeld Gedanken über strikte Regeln machen, die das Wichtigste überhaupt für das selbstständige Arbeiten zu Hause sind.

1. Stell klare und unumstößliche Regeln für Dich auf

Konsequenz und Selbstdisziplin sind das A und O einer erfolgreichen Arbeit im Homeoffice. 

Die erste Regel sollte den Beginn und den Feierabend Deines Arbeitstags definieren. Auf diese Weise verpflichtest Du Dich selbst, eigene Fristen einzuhalten. Dies ist deshalb wichtig, da zum einen festgelegte Zeiten unseren Tag besser strukturieren und zum anderen eine klare Trennung zwischen Arbeiten und Privatem entsteht.

Eine weitere Regel demnach könnte lauten, dass Du Dir feste Pausenzeiten einbaust und nicht z.B. den Gang zur Toilette noch für etwas anderes nutzt (Checken der eingegangenen privaten Mitteilungen, den Abwasch zu machen etc.). Pausen kannst Du außerdem für kurze Sportübungen nutzen, um etwas lockerer zu werden und konzentrierter wieder ans Werk zu gehen. 

Solche Regeln solltest Du auch im Blick auf die weiteren aufgeführten Punkte aufstellen. 

Finde also keine Ausreden dafür, diese aufgestellten Regeln zu brechen. Auch noch so kleine Verstöße lenken uns mehr ab als gedacht, behindern unseren Arbeitsfluss und die Produktivität. Bleibst Du konsequent, hast Du mit hoher Wahrscheinlichkeit am Abend noch genügend Zeit für Freizeit und andere Tätigkeiten. Sieh dies als Erreichen eines Tagesziels an und bleib am Ball.

2. Minimiere die Störquelle Smartphone

In einer Studie der Universität Austin in Texas wurde anhand von 800 Teilnehmern untersucht, was die beste Möglichkeit sei, nicht vom Handy abgelenkt zu werden: Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen, deren Smartphones in einem anderen Raum liegen, viel fokussierter bleiben als diejenigen, die es in ihrer unmittelbaren Nähe hatten.

Falls Dich also normalerweise keine Kunden über die Mobilfunknummer anrufen und Du ein Festnetztelefon besitzt, sag bitte Deinem Chef, dass er Dich über dieses und nicht über Dein Mobiltelefon kontaktieren soll. Dann kannst Du getrost Dein Smartphone auf stumm geschaltet, oder besser im Flugmodus, in einem anderen Zimmer liegen lassen.

Ist das nicht möglich, weil Du darüber immer erreichbar sein musst, dann schalt den Ton Deiner Messenger und die Benachrichtigungen von Apps aus und leg Dein Mobiltelefon in eine Schublade. So hörst Du noch Anrufe und kannst sie annehmen, wirst aber nicht von anderen, im Moment irrelevanten Mitteilungen unterbrochen. 

3. Schließe Facebook, LinkedIn, Xing, Whatsapp und Co 

Dieser Tipp hört sich zwar banal an, kann aber wirklich enorm hilfreich sein. Wenn Du für Dein Arbeiten diese Sozialen Netzwerke nicht benötigst, solltest Du sie an Deinem PC definitiv als potentielle Ablenkung ausschalten. Genauso wie Nachrichtenseiten, Videoportale und Ähnliches. Sie halten Dich ansonsten nur von Deinen wirklichen Aufgaben ab. Nachdem Du Deinen Arbeitstag hinter Dich gebracht hast, besitzt Du wahrscheinlich noch genug Zeit, Dich hier zu vernetzen oder zu chatten.

Solltest Du dazu neigen, hin und wieder während Deiner eigentlichen Arbeitszeit eine solche Internetseite, die nicht für Deine Tätigkeit relevant ist, zu öffnen, empfiehlt sich ggf. ein Seitenblocker. Diese gibt es für eigentlich alle Browser als Add-Ons.  

Hier findest Du ein drei konkrete Add-Ons für den Google Chrome Browser:

 

  1. Das Add-On „Blocksite“ blockiert für Dich bestimmte Seiten komplett, die Deine Produktivität einschränken könnten und deren Versuchungen Du nur schwer widerstehen kannst.
  2. Die Browsererweiterung „News Feed Eradicator for Facebook“ schaltet den Newsfeed von Facebook aus. Stattdessen bekommst Du an der Stelle des Newsfeeds ein nettes Zitat einer berühmten Persönlichkeit angezeigt. Sollte also Facebook ein Bestandteil Deiner täglichen Arbeit sein, so hilft Dir dieses Add-On, nicht von irgendwelchen hereinkommenden Neuigkeiten und weiteren Vorschlägen abgelenkt zu werden. Auf diese Weise entgehst Du der Gefahr, viel in Deiner eigentlichen Arbeitszeit auf Facebook herumzustöbern, lange Videos zu schauen und dem Wunsch nach immer neueren Informationen nachzukommen.
  3. „Remove Recommendations Youtube VK Facebook“ hilft besonders denen, die sich leicht von YouTube ablenken lassen. Es werden nur explizit die Videos angezeigt, nach denen man wirklich mithilfe der Sucheingabe gesucht hat. Wenn man sich das entsprechende Video angesehen hat, folgen auch keine weiteren Vorschläge mehr. Die Versuchung, munter weiter irgendwelche, möglicherweise interessanten oder unterhaltsamen Beiträge aus der Vorschlagsliste anzusehen, minimiert das Programm und Du bleibst zielgerichteter an der Arbeit.

Unter Umständen eignet sich für Dich auch ein reiner Arbeitsrechner oder eine zusätzliche Partition, die Du nur für Deine bezahlte Beschäftigung gebrauchst.

4. Plane feste Zeiten für E-Mails ein

Entgegen der oft angenommen These, Multitasking sei gut, stimmt das in Wirklichkeit überhaupt nicht. Vielmehr benötigt man mehr Zeit für das gleiche Kontingent an Aufgaben, wenn man versucht, es simultan zu erledigen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich nur auf eine bestimmte Tätigkeit zu konzentrieren. Besonders das Lesen, Beantworten und Checken von Mails kosten immens viel Zeit und halten uns immer wieder von Anderem ab. Daher solltest Du unbedingt Benachrichtigungen für neue E-Mails ausschalten und feste Zeiten für Deine E-Mails einplanen und auch einhalten. Gehört es berufsmäßig zu einem Deiner Hauptaufgabengebiete, so richte eine ein- oder zweistündige Taktung dafür ein. Falls etwas dringender sein sollte, wird man Dich direkt anrufen.   

5. Räum Deinen Schreibtisch vorher auf und richte Dir einen eigenen Arbeitsbereich ein

Ebenfalls analoge Gegenstände können dazu führen, dass wir etwas anderes tun und nicht arbeiten. Dies gilt natürlich besonders für Fernseher oder Radios in Deinem Arbeitszimmer. Falls Du doch diese Geräte in der Nähe Deines Schreibtischs haben solltest, lass sie während Deiner Arbeitszeit immer ausgeschaltet. Dazu ist ein aufgeräumter Schreibtisch ohne Utensilien, die wir nicht zum Arbeiten benötigen, eine geeignete Strategie, um Ablenkungen zu vermeiden. So lesen wir nicht in unseren privaten Unterlagen und Büchern, hören nicht mit einem Ohr, was im Rundfunk gesagt wird, oder spielen nicht mit irgendetwas herum. Ziel ist es, einen eigenen Arbeitsbereich zu schaffen, der Dich davon abhält, Arbeit mit Privatem zu vermischen. Dann bleibst Du gedanklich leichter bei der Sache. Wir haben durch einen möglichst leeren Schreibtisch insgesamt weniger in unserem Blickfeld, das unbewusst unsere geistige Kapazität in Anspruch nehmen kann.

Zudem schafft ein sauberer Arbeitsplatz ein angenehmeres Klima und wir können strukturierter denken. 

Zusätzlich hilft es Dir, wenn Du genügend Licht, am besten Tageslicht, am Schreibtisch hast und Du mehrmals am Tag Dein Arbeitszimmer gut durchlüftest.

6. Für Eltern: Betreuungszeit für die Kinder ausmachen

Paare, die zusammenleben und Kinder haben, sollten sich die Betreuungszeit für die Kinder aufteilen. Dadurch kann jeder von beiden täglich ein paar Stunden ungestörter arbeiten. Vor allem Alleinerziehende beißen leider momentan in den sauren Apfel. Da auch Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten usw. geschlossen sind, bleibt ihnen zur Zeit wohl nichts anderes übrig, als sich selbst um die Kinder zu kümmern, worunter die Arbeit leidet. Falls Du schon ältere, fast erwachsene Kinder hast, könnten sie vielleicht für ein paar Stunden auf die Kleineren aufpassen. Nur wenn jeden Tag aufgrund der Wohnsituation ohnehin schon persönlicher Kontakt zu den Großeltern besteht, sollten diese die Kinder beaufsichtigen. 

Allerdings jetzt ist hier Vorsicht geboten: Wohnen Deine Eltern nicht mit Dir gemeinsam in einer Wohnung oder einem Haus und hatten in den letzten Tagen keinen persönlichen Kontakt sowohl zu Dir als auch zu Deinen Kindern, so binde sie bitte nicht in die Betreuung mit ein. Besonders ältere Menschen fallen in die Risikogruppe und haben leider nicht die besten Überlebenschancen nach einer Infektion durch das Coronavirus. 

Und denk bitte immer daran: Schön regelmäßig und intensiv (ca. 30 Sekunden) Deine gesamten Hände waschen. Das hilft nicht nur Dir, sondern auch den Menschen, mit denen Du möglicherweise in Kontakt kommen könntest. 

7. Tagesplan für Haushaltstätigkeiten

Auch wenn Du jetzt zu Hause arbeitest: Arbeitszeit soll zum Arbeiten für das Einkommen genutzt werden. Deshalb ist es ganz wichtig, sich einen Plan für die Haushaltstätigkeiten zu erstellen. 

Verschiebe doch einfach das Kochen auf den Abend und bereite etwas mehr zu, dass Du am nächsten Tag noch etwas für das Mittagessen in der Pause hast. Deine Gedanken werden nicht mehr darum kreisen, Dich jetzt in die Küche zum Kochen stellen zu wollen. Zudem bist Du dadurch nicht auf eine Kantine, einen Lieferservice oder ein auswärtiges Holen des Mittagessens angewiesen. 

Genauso muss das Staubsaugen und Wischen hinten angestellt werden. Dafür wirst Du schließlich im Homeoffice von Deinem Arbeitgeber oder Kunden nicht bezahlt.

8. Schreib die Dinge auf, die Dich beschäftigen

Oft fällt uns etwas ein und wir kommen von einer Idee nicht so schnell los. Damit Dich diese Gedanken nicht von der Arbeit abhalten, hab immer ein Notizbuch neben Dir zur Hand, um Deine Geistesblitze aufzuschreiben. Am besten benutzt Du dafür ein klassisches Notizbuch oder einen Block und zunächst keine App oder Datei auf dem Rechner. Dies könnte Dich sonst weiter von der Arbeit abhalten, da Du dann womöglich Nachrichten liest, andere Dateien durchgehst oder anderweitig abschweifst. Hast Du Deine momentane Aufgabe erledigt, kannst Du Deine Gedankengänge immer noch vom Notizheft auf andere Medien übertragen.

Ersetze deine manuelle Aufgabenplanung durch künstliche Intelligenz.

Mit James AI sparst Du Zeit und steigerst Deine Produktivität bei der Erledigung Deiner Projekte!

Weitere Strategien, damit Du produktiver im Homeoffice bist

Da nun quasi alle größeren potentiellen Störquellen beseitigt sein sollten, widmen wir uns dem Thema, wie wir sonst noch unsere Produktivität im Homeoffice steigern können.

1. Leg eine verbindliche Morgenroutine fest

 

Nichts lässt uns besser in den Tag starten als eine gute Morgenroutine. Das gilt eigentlich immer, besonders aber im Homeoffice, da wir uns oft die Zeit, wann wir mit unserer Arbeit beginnen, selbst einteilen können bzw. müssen.

Eine feste Routine und eine damit verbindliche Zeit, zu der wir aufstehen, hilft uns dabei, der Ernsthaftigkeit im Homeoffice bewusst zu werden. Schließlich handelt es sich hierbei um tatsächliche Arbeitszeit. Nur weil man müde ist, könnte man bei den meisten Jobs sonst ja auch nicht erst mittags zur Arbeit ins Büro kommen; zumindest, wenn man weiterhin bei seinem Arbeitgeber beschäftigt sein möchte.

Wenn Du eine strikte Routine täglich nach dem Aufstehen hast, so manifestiert sich ebenso ein bestimmter Tagesablauf und Du kommst nicht so schnell ins Trödeln. Hier kannst Du natürlich auch Deinen täglichen Sport einbauen, den Du ohnehin schon machst. Das Wichtigste ist jedoch ein exakter Ablauf ohne zwischenzeitlich aufhaltende Pausen.

2. Erstell Dir einen Aufgabenplan

 

Jeden Morgen solltest Du Dir überlegen, was Du alles am Tag erledigen musst oder möchtest. Hierfür ist es wichtig, dass Du das alles aufschreibst. Ob digital oder handschriftlich, bleibt Dir überlassen. Da für diese ganzen Erledigungen auch ein genauer Ablauf konzipiert werden muss, kannst Du dafür idealerweise auf die Unterstützung von künstlicher Intelligenz setzen. Wir haben aus diesem Grund James entwickelt, der die manuelle Aufgabenplanung ersetzt. Falls Du unsere intelligente auf Dich abgestimmte dynamische To-Do-Liste noch nicht in Dein Leben integriert hast, kannst Du sie hier testen: https://tasks.getjames.app

Die Erstellung Deines Aufgabenplans kannst Du bereits in Deine Morgenroutine integrieren und bist dann für den weiteren Tag gerüstet.

3. Kleider machen Leute

 

Hier geht es nicht um Gottfried Kellers Novelle aus dem 19. Jahrhundert, sondern darum, dass Dich auch das beeinflusst, was Du als Kleidung trägst.  

Eine Jogginghose lädt eher zum Relaxen auf dem Sofa ein als eine enger anliegende Anzugs- oder Stoffhose. Zudem bewegst Du Dich anders, nimmst eine andere Haltung ein und passt im gewissen Maße Dein Verhalten Deiner Kleidung an. Man kann darüber hinaus sagen, dass unsere Kleidung unser Mindset prägt. Kurz gesagt – Du wechselst am Morgen mit Deiner Kleidung auch quasi Deinen Modus: Vom privaten in den Business-Modus.  

Nicht ohne Grund wird daher Bewerbern von Coaches geraten, dass sie sich bei Bewerbungsgesprächen am Telefon oder per Videoanruf so kleiden sollen, wie sie auch bei persönlichen Vorstellungsgesprächen erscheinen würden. 

Zieh Dich also so an, als ob Du zur Arbeit aus dem Haus gehen würdest und dabei Deinen Chef oder Kunden treffen könntest.

4. Wende die Zwei-Minuten-Regel an

Aufgaben, für die Du weniger als zwei Minuten benötigst, solltest Du gleich erledigen. Schieb sie nicht auf oder plane sie für später ein. Für das Aufschieben und Planen dieser sehr kleinen Aufgaben brauchst Du am Ende länger, als wenn Du sie direkt erledigen würdest. Solltest Du ganz viele solcher Aufgaben und zahlreiche, relativ kurze Unterbrechungen haben, überdenk Deine Arbeitsprozesse. Kleine Störungen sollten nämlich nur sehr selten in unserem Arbeitsalltag auftreten. Sobald diese erscheinen, sorge für eine sofortige Erledigung, damit sie Dich außerdem nicht weiter mental beschäftigen.

5. Halte Dich an die Pomodoro-Technik

 

Eine Zeiteinteilung mit konkreten Pausen haben wir oben schon angesprochen. Hierfür gibt es eine bekannte Methode, die Du anwenden kannst: Die Pomodoro-Technik.

Ihr Name tut zwar an dieser Stelle wenig zur Sache, stammt aber von der Tomatenform der Uhr, die der Italiener Francesco Cirillo zu anfangs für diese Art des Zeitmanagements verwendete.  

Die Pomodoro-Technik sieht vor, dass wir 25 Minuten aktiv an unserer Aufgabe arbeiten und dann eine Pause von fünf Minuten einlegen. Dies wiederholen wir insgesamt viermal. Danach haben wir uns eine Pause von 30 Minuten, wahrscheinlich wahrlich, verdient. Am besten funktioniert diese Technik, wenn wir uns vor jedem Block (arbeiten plus Pause) alles notieren, was wir in der kommenden Arbeitsphase erledigen wollen. Vorzugsweise eignet sich für die Durchführung ein Wecker, da wir ansonsten schnell die Zeit aus den Augen, vor allem bei Pausen, verlieren können.

Auf diese Weise können wir zum einen kleinere Aufgaben zu einem Block zusammenlegen und sofort erledigen (siehe: Zwei-Minuten-Regel). Zum anderen lassen uns die kurzen Pausen durchatmen, so dass wir danach wieder fokussiert und mit neuer Konzentration arbeiten können.

6. Nutze digitale Kommunikation statt Termine vor Ort

 

Da Du jetzt wahrscheinlich keine Kunden oder Kollegen mehr treffen solltest, kannst Du stattdessen auf digitale Kommunikation setzen. Beratungen oder der Austausch von Informationen lassen sich mit unterschiedlichen Tools umsetzen.

Für Geschriebenes, Bilder und Bekanntmachungen eignet sich z.B. Slack. 

Virtuelle Meetings kannst Du im Vorfeld mit einem Kalender am Computer einplanen und sie sehr gut mit Whereby oder Zoom stattfinden lassen. Hierdurch sparst Du Dir sogar Zeit und Geld, die Du ansonsten aufgrund der Anreise zum Treffen investieren müsstest.

Wie stärke ich meine Motivation im Homeoffice?

Besonders Motivation spielt eine große Rolle, wenn man im Homeoffice und eigenverantwortlich arbeitet. Daher haben wir folgende Tipps für Dich: 

1. Halt Dir Deine Ziele vor Augen!

Hierfür kannst Du Zielcollagen oder Visionboards gestalten und aufhängen. Ein Blick darauf zeigt Dir, was Du mit Deiner Arbeit entweder in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten oder sogar Jahren erreichen kannst und willst. Vor allem Träume und Wünsche können uns dazu bringen, Großes zu erreichen.  

2. Schau Dir ein Motivationsvideo an!

 Es ist besonders am Morgen eine gute Möglichkeit, mit Energie und Elan in den Tag zu starten. 

3. Sag Dir jeden Morgen im Spiegel mehrmals hintereinander, dass Du ein großartiger Mensch bist!

Auch wenn sich das zunächst albern anhören mag, können wir dadurch Selbstvertrauen tanken und es in Motivation umwandeln. Probier es einfach mal aus.

4. Belohn Dich selbst!

Die Belohnungen können sehr unterschiedlich sein: Eine Folge Serie am Abend, eine halbe Stunde an der Konsole, Zeit mit dem Partner oder etwas Leckeres zu essen (das können Nüsse, Käse, Obst oder auch kleine Süßigkeiten für Zwischendurch nach erledigten Aufgaben sein). Auf solche Goodies reagiert unser Gehirn phantastisch nach getaner Arbeit und schüttet womöglich noch zusätzliche Endorphine aus. 

5. Schaff Dir eine Wohlfühlatmosphäre!

Wenn wir uns wohl fühlen, ist gewöhnlich unsere Motivation größer. Hab daher einen aufgeräumten Schreibtisch in einem ordentlichen Zimmer, stell das Licht so ein, wie Du am angenehmsten arbeiten kannst, erfülle den Raum vielleicht mit einem Lieblingsduft oder hör ggf. beruhigende Musik. Hierfür haben wir für Dich drei Beispiele herausgesucht:

a) Binaural Beats
https://www.youtube.com/watch?v=C1e1sV64k7o 

b) Beruhigende Klaviermusik
https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DX4sWSpwq3LiO

c) Brain Fm Playlist anhören
https://www.brain.fm/app/player

Zusammenfassung

Als kleine Zusammenfassung haben wir hier für Dich noch einmal eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten rund um das Arbeiten im Homeoffice zusammengestellt:

 

Ablenkungen zu Hause minimieren und fokussierter arbeiten  

☐ Überleg Dir, wie Du Ablenkungen zu Hause minimieren kannst 

☐ Stell klare Regeln für Deinen Arbeitsalltag auf (Arbeitszeit, Pausen, Arbeitsbereich)

☐ Leg Dein Handy in einen anderen Raum/ in eine Schublade

☐ Reduzier Social Media: Browser Extensions als Unterstützung

☐ Bearbeite E-Mails zu festen Zeiten

☐ Richte Dir einen konkreten Arbeitsbereich ein und räum Deinen Schreibtisch auf

☐ Für Eltern: Eine Betreuungszeit für die Kinder ausmachen

☐ Erstell einen Tagesplan für Haushaltsaktivitäten 

☐ Hab ein Notizbuch für Gedanken parat, die Dich beschäftigen

 

Strategien für Produktivität im Homeoffice

☐ Leg eine verbindliche Morgenroutine und einen Tagesplan fest

☐ Erstell Dir einen Aufgabenplan 

☐ Zieh Dein Arbeitsoutfit an, um in den Arbeitsmodus zu kommen

☐ Wende die Zwei-Minuten-Regel an: Aufgaben, die kürzer als zwei Minuten sind, gleich erledigen

☐ Halte Dich an die Pomodoro-Technik

Nutze digitale Kommunikation statt Termine vor Ort abzuhalten

 

Motivation im Homeoffice stärken

☐ Erstell Zielkollagen oder Visionboards

☐ Schau Dir Motivationsvideos an

Sag Dir im Spiegel, dass Du ein großartiger Mensch bist

Belohn Dich selbst

Schaff Dir eine Wohlfühlatmosphäre (aufgeräumte Umgebung, Licht, Duft, Musik)

 

Fazit zum Homeoffice und der aktuellen Lage

Auch wenn wir uns jetzt in einer schwierigen Lage befinden, sollten wir diese als Chance nutzen, jetzt das Beste daraus zu machen und produktiv von zu Hause aus unsere Arbeit erledigen.

Homeoffice bietet ja auch viele Vorteile:

Wir können unsere Zeit selbst einteilen, müssen nicht woanders hinfahren, sparen uns dadurch Zeit und Geld, können unseren Arbeitsplatz so einrichten, dass wir uns wohl fühlen, niemand schaut uns direkt über die Schulter, Kollegen unterbrechen uns nicht ständig im Arbeitsfluss und stecken uns nicht an, dass wir krank werden. Wir sind insgesamt selbstbestimmter.

Deshalb hoffen wir, dass Dir unsere Tipps dabei helfen, fokussierter, produktiver und motivierter von zu Hause aus zu arbeiten.

Dabei wünschen wir Dir viel Erfolg!

Falls Du dadurch am Ende des Tages mehr Zeit für Dich hast, kannst Du diese vielleicht auch dazu nutzen, Dich durch Online-Seminare oder Bücher weiterzubilden, Dich noch stärker mit anderen Menschen, die jetzt viel mehr Zeit haben, zu vernetzen, um nach der Corona-Krise in Deinem Business voll durchzustarten!

Welche Tipps findest Du am besten?  

Willkommen in der Zukunft!
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